Ratgeber "Gesunder Schlaf"

 

Auf dieser Seite geben wir Ihnen nützliche Tips rund um den gesunden Schlaf.

Keine passende Antwort für Ihr Problem dabei? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage und stehen kompetent unter Telefon: 040-48 58 30 oder per Email: info@dasbett-hamburg.de | Kontaktformular zur Verfügung.

 

Bettsystem

  • Für eine ergonomisch richtige mechanische Funktionalität und ein optimales Bettklima ist diese Abstimmung von Unterfederung und Matratze erforderlich. Damit Sie einen perfekten Liegekomfort erreichen müssen diese optimal aufeinander abgestimmt sein. Ein gutes Bettsystem sollte den Schläfer in allen Schlaflagen richtig abstützen und die Muskulatur entspannen und die Bandscheiben regenerieren.


 

Welche Matratzenarten gibt es und welche Vor- & Nachteile haben diese?

Federkernmatratze

  • Diese Matratzen bestehen aus mehreren Metallfedern, die von Polstermaterialien wie Baumwolle, Rosshaar oder Schaumstoff umgeben sind. Man unterscheidet hier zwischen den Bonnell-Federkern-Matratzen und den Endlosfederkern-Matratzen. Unsere Meinung dazu: Federkernmatratzen sind von der Durchlüftung sehr gut aber nicht sehr punktgenau und stützen somit auch den Körper nicht so gut wie Taschenfederkern (siehe weiter unten).

Kaltschaummatratze

  • Eine Kaltschaummatratze besteht aus mit CO2 aufgeschäumtem Polyurethan. Dieses Verfahren sorgt für einen sehr offenporigen und somit atmungsaktiven Kaltschaum. Der Kaltschaum besitzt die Fähigkeit die Wärme & Feuchtigkeit optimal abzuleiten und sorgt damit nachts für ein hervorragendes Schlafklima. Neben diesem Vorteil besitzt er eine sehr hohe Punkt- und Stützelastizität, bringt den Körper schnell zurück und stellt damit eine punktgenaue Stützung sicher.
    Der Kaltschaum ist besonders für Allergiker geeignet, da es sich um ein antiallergisches und antibakterielles Material handelt. Der Produktionsprozess erfolgt umweltfreundlich und ohne den Einsatz von Schadstoffen, viele Kaltschaummatratzen tragen zudem das Öko-Tex-Siegel.Ein wichtiger Qualitätsfaktor ist das Raumgewicht der Kaltschaummatratze. Das Raumgewicht liegt bei einer Mittelklasse Matratze bei ca. 35-45 kg/cbm bei höherwertigen Matratzen bei 45 - 55kg/cbm.

Latexmatratze

  • Latex wird aus dem Saft des Gummibaumes gewonnen. Es gibt Matratzen aus 100% Naturlatex, aber heute immer häufiger Materialmixe, d.h. Naturlatex wird mit synthetisch hergestelltem Latex gemixt. Der Vorteil ist, dass synthetischer Latex keinen Qualitätsschwankungen unterliegt.
    Eine hochwertige Latexmatratze ist sehr formstabil und hoch elastisch. Sie bietet dem Körper eine hervorragende Punkt- und Stützelastizität und ist zudem sehr strapazierfähig. Ein Nachteil ist: Die Matratzen sind schwer und nicht so atmungsaktiv wie z.B. Kaltschaummatratzen. Für Personen die leicht zum Schwitzen neigen oder für Allergiker ist die Latexmatratze nicht geeignet.

Taschenfederkernmatratze

  • Taschenfederkern ist einer Verbesserung des Endlosfederkern. Einzelne in Baumwolltaschen eingenähte Federn stützen den Körper sehr punktgenau und reagieren sehr schnell auf Bewegungen. Vom Liegegefühl erinnert es an ein Wasserbett. Hersteller von hochwertigen Taschenfederkernmatratzen vergüten die Federn nach dem Winden. Dieses fördert die Haltbarkeit und Elastizität und entmagnetisiert das Metall. Ansonsten ist Taschenfederkern sehr atmungsaktiv. Bitte achten Sie darauf Taschenfederkernmatratzen immer nur in Kombination mit Untermatratzen und nicht mit Lattenrosten zu verwenden!
    Einziger Nachteil: Die Matratzen haben sehr hohes Gewicht.

Viscoschaummatratze

  • Der Visco-Schaum wurde in einem Forschungszentrum der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA für die Raumfahrt entwickelt. Die Matratze reagiert auf Körperwärme und passt sich optimal den Körperkonturen an und ist sehr druckentlastend. Deshalb wird dieses Material oft im medizinischen Bereich oder bei der Pflege alter Menschen angewandt, da das Wundliegen deutlich vermindert wird.
    Der Nachteil ist: Das Material ist zu Beginn sehr hart, da es erst durch Körperwärme weicher wird. Grob gesagt liegt man im Winter kurzzeitig auf einem Brett. Hat es sich dann optimal an die Körperkonturen angepasst braucht es sehr lange um auf die Bewegung des Schläfers zu reagieren. Der Schläfer muss also sehr viel Energie aufwenden um sich in eine andere Position zu bringen. Dieses fördert Verspannungen und entlastet die Wirbelsäule nicht. Ein weiterer Nachteil ist die sehr schlechte Durchlüftung. Die Matratzen sind schwer und nicht so atmungsaktiv wie z.B. Kaltschaummatratzen. Für Personen die leicht zum Schwitzen neigen oder für Allergiker ist die Viscoschaummatratze nicht geeignet.


 

Nutzungsdauer Matratze | Lattenrost | Unterfederung | Untermatratze

Wie alles unterliegt natürlich auch das Innenleben eines Bettes Verschleiß und Abnutzung. Nicht zuletzt sollte man den hygienischen Aspekt vergessen.

  • Matratzen sollte man maximal 10 Jahre nutzen, besser nach 8 Jahren (aus hygienischen Gründen)
  • Lattenroste | Unterfederungen | Untermatratzen sollte man maximal 10 Jahre - 15 Jahre nutzen.

Denken Sie daran: Auch altersbedingte, krankheitsbedingte oder gewichtsbedingte Veränderungen des Körpers machen einen Neukauf notwendig.



 

Welches Bettmaß ist das richtige?

Es gibt folgende Empfehlung:

  • Bettbreite: Einzelbett sollte mind. 100cm breit sein
  • Bettlänge: Körpergröße + ca. 20cm, d.h. Wenn Sie 185cm sind, sollten Sie 210cm Länge nehmen, usw.
  • Betthöhe: Je nach Körpergröße ist eine Betthöhe von ca. 45-55cm ideal. Es erleichtert nicht nur den Ein- & Austieg, sondern sorgt auch für ein gutes Bettklima. Zudem atmet man keinen bodennahen Staub ein.

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